{"id":1039,"date":"2018-08-17T15:30:56","date_gmt":"2018-08-17T13:30:56","guid":{"rendered":"https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/?page_id=1039"},"modified":"2021-04-04T14:56:49","modified_gmt":"2021-04-04T12:56:49","slug":"konstruktion-der-micro-magic","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/?page_id=1039","title":{"rendered":"Konstruktion der Micro Magic"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2389 alignleft\" src=\"https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_KIT_02-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_KIT_02-300x300.jpg 300w, https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_KIT_02-150x150.jpg 150w, https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_KIT_02-768x768.jpg 768w, https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_KIT_02.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Aus dem Bausatz heraus kann eine MM in kurzer Zeit und mit wenigen Werkzeugen erstellt werden. Alle, mit Ausnahme der Servos, des Empf\u00e4ngers und der Fernsteuerung, f\u00fcr den Bau des Modells erforderliche Teile sind enthalten.<br \/>\nTrotz einer relativ hohen Vorfertigung ist es aber kein Fast-Fertig-Steck-Schraub-Montage-Bausatz.<br \/>\nEein paar einfache handwerkliche Arbeiten (z.B. Bohren, etwas Schleifen, sorgf\u00e4ltig Kleben, Bauteile an einigen Ecken sauber anpassen) sind bei der Fertigstellung der Baus\u00e4tze einer MM <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2392 alignleft\" src=\"https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_ARTR_01-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_ARTR_01-300x300.jpg 300w, https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_ARTR_01-150x150.jpg 150w, https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_ARTR_01-768x768.jpg 768w, https:\/\/micromagic-rc-segeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/mm_box_ARTR_01.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>nach wie vor noch n\u00f6tig. Die Teile haben ab Werk aber bereits eine sehr gute Passform. Aufgrund der recht offen gefassten deutschen Bootsbauregeln bietet der Bau einer MM auch weitreichende M\u00f6glichkeiten seine MM, z. B. durch den Einbau weiterer Trimmservos noch zu optimieren.<\/p>\n<p>Die beiden Bilder zeigen den aktuellen Baukasteninhalt der New Micro Magic (Best.-Nr. HCB2550K).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dagegen sind bei der RTR-MM nur noch minimale Montagearbeiten am Rigg vorzunehmen und dann nur noch die Fernsteuerung in Betrieb zu nehmen, dann kann es schon aufs Wasser gehen.<\/p>\n<p>Der Bootsk\u00f6rper wird aus einer aus 1 mm (bei der ce-rMM und dem Fertigmodell aus 1,5 mm) ABS-Kunststoff tiefgezogenen Rumpf- und einer entsprechenden Deckschale gebildet, die miteinander zusammengeklebt werden m\u00fcssen. Dazu hat die Rumpfschale einen kleinen umlaufenden Rand, auf den die Deckschale ebenfalls mit einem kleinen Rand verklebt wird.<\/p>\n<p>Vor dem Verkleben k\u00f6nnen sehr bequem die n\u00f6tigen Verst\u00e4rkungen und RC-Einbauten vorgenommen werden. Auch eine eigene Gestaltung des Innenausbaus ist so sehr einfach m\u00f6glich. Die ABS-Tiefziehteile sind per CNC immerhin schon mal relativ genau konturgefr\u00e4st und passen in der Regel mit ein wenig Nacharbeit sauber zusammen. Im Gegensatz zu einem einteiligen und damit im Hinblick auf den Zusammenbau einfacher aussehenden &#8222;fertigen&#8220; Bootsk\u00f6rper, z.B. aus geblasenem Kunststoff, wird durch diese 2-Schalentechnik aufgrund der besseren, d.h. gleichm\u00e4\u00dfigeren und d\u00fcnneren Materialst\u00e4rke ein deutlich g\u00fcnstigeres Gewichts-\/Stabilit\u00e4tsverh\u00e4ltnis erzielt, was gerade bei der sehr kleinen Modellgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die Segelleistungen des Bootes sehr gut ist.<\/p>\n<p>Der fr\u00fcher etwas pummelig wirkende cMM-Rumpf hat bei der rMM einen steileren\/geraden Bugsteven und ein abgeschr\u00e4gte Heck erhalten.<br \/>\nDas schr\u00e4ge Heck hatten schon einige selbst bei ihren cMMs gebaut, der steilere Bug war bislang schwieriger in der Umsetzung, gab es daher nur vereinzelt und gibt dem Boot eine modernere Note.<\/p>\n<p>Der rMM-Bug bietet dabei konstruktiv einige mm mehr Wasserlinie und dadurch einen Tick mehr Volumen, wobei jedoch das schr\u00e4ge Heck bei Kr\u00e4ngung wieder etwas an Wasserlinie verschenkt und so im Hinblick auf bestm\u00f6gliche Performance des Rumpfes eher negativ ist. Es verbirgt leider auch einen etwas schwierigeren Zusammenbau des Bootsk\u00f6rpers, als es die einfache Kastenform der cMM geboten hatte. Mit der bei der racing jedoch nun hinten offenen Rumpfschale muss man beim Aufsetzen der Deckschale beim Verkleben aufpassen, damit sich die Schalen nicht gegeneinander verziehen und der Rumpf nachher nicht schief wird.<\/p>\n<p>Das Deck bei der rMM ist v\u00f6llig flach gestaltet, ohne die paar &#8222;Verzierungen\u201c in Form von Fu\u00dfleisten \/ Deckelchen, die es noch bei der cMM zur Verzierung gab. Damit k\u00f6nnen nun auch sehr einfach beliebige Ausschnitte f\u00fcr ein gewichtsoptimierendes Foliendeck nach eigenem Ermessen eingebracht werden, spart man dadurch doch sagenhafte runde 15-20 g, im Extremfall vielleicht sogar auch 25g&#8230;<\/p>\n<p>Der stets abnehmbare, relativ kurze Kiel besteht aus einer d\u00fcnnen, profilierten Kunststoff-Kielflosse mit einem tiefliegenden, angeh\u00e4ngten Ballastgewicht aus ca. 360-370 g schweren Metallguss, ganz im Stil moderner Regattaboote.<br \/>\nAuch das profilierte Kunststoff-Ruderblatt mit Metallachse ist bis auf etwas Feinschliff, um kleinere Unebenheiten zu beseitigen und das Profil zu gl\u00e4tten, soweit fix + fertig einsetzbar.<br \/>\nDas Ballastgewicht l\u00e4\u00dft sich ggfs. mit zwei beiliegenden ABS-Schalen verkleiden, so da\u00df ein Lackieren nicht unbedingt n\u00f6tig ist und das weiche Material (Blei) damit auch besser gegen Kratzer gesch\u00fctzt ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die cMM noch einen Kiel aus einer relativ breiten Kielflosse mit einer sehr kurzen, dicken Bleibombe hat und auch das Ruderblatt breiter und dicker ist, wird die rMM mit schmaler geformten und d\u00fcnneren Spritzgu\u00dfteilen ausgeliefert.<br \/>\nDer Kiel wird stabil und dennoch leicht abnehmbar in einer kombinierten Kiel-\/Masttasche im Bootsk\u00f6rper montiert, in der auch der Mast gelagert ist. Bei der rMM-Kielflosse kann der ganze Kiel in L\u00e4ngsrichtung in drei Stellungen im Boot in der Kieltasche montiert werden, um eine Trimmung des Lateraldruckpunktes zu erm\u00f6glichen, was zur Feinabstimmung des Bootes u.a. auch f\u00fcr individuelle Steuergewohnheiten hilfreich sein kann.<br \/>\nBei der Fertigbootversion ist dagegen der Kiel auf die mittlere Trimmposition fixiert, da der Hersteller hier die beiden Trimmst\u00fccke fest am Kiel verklebt hat.<\/p>\n<p>Speziell in der internationalen Regattaszene sieht man \u00fcbrigens viele rMMs, die mit Kielen aus einer cMM-Kielflosse und dem rMM-Bleigewicht und oft auch dem Ruderblatt aus der cMM versehen sind.<\/p>\n<p>Die richtige Position der Kiel-Mast-Tasche beim Zusammenbau ergibt sich automatisch durch entsprechende Anformungen in der Rumpf- und Deckschale, ein aufwendiges Ausrichten beim Zusammenbau entf\u00e4llt daher.<br \/>\nDie Tasche wird aus zwei ABS-Tiefziehteilen zusammen geklebt und bildet das zentrale, tragende Element im Rumpf. Die Gr\u00f6\u00dfe der Kieltasche ist dabei bei cMM und rMM identisch, d.h. es passen problemlos beide Kielflossen hinein. Die gesamte Kiel-Mast-Tasche ist jedoch gegen\u00fcber der cMM bei der rMM um ca. 5 mm weiter hinten im Rumpf positioniert, also Rigg und Kiel sind gemeinsam etwas nach hinten versetzt.<\/p>\n<p>An dieser Kieltasche waren bei der cMM die beiden Servos f\u00fcr die Ruder- und die Segelverstellung auf einem Holzbrett demontierbar angebracht, bei der rMM sind es das Segelstellservo und ggfs. ein optionale Fockschottrimmservo, w\u00e4hrend das Ruderservo hinten an der Plichtwand befestigt wird. F\u00fcr die rMM ist deshalb ein Microservo f\u00fcr die Ruderverstellung vorgesehen, die cMM war noch f\u00fcr den Einsatz normaler \/gro\u00dfer Standardservos f\u00fcr die beiden Grundfunktionen Segel- und Ruderverstellung vorgesehen.<br \/>\nDie komplette RC-Anlage kann durch die relativ gro\u00dfe Zugriffs\u00f6ffnung im Deck gewartet werden, die mit einem Gummiring in einer Nut im Deck abgedichtet befestigt wird.<\/p>\n<p>Die Segelansteuerung wurde bei der rMM neu konzipiert und erfolgt jetzt deutlich einfacher und effektiver \u00fcber einen Doppelarm und neue Rollenbl\u00f6cke aus einem speziellen reibungsarmen Material.<br \/>\nEs liegen bei der rMM auch zwei verschiedene Befestigungsbrettchen f\u00fcr das Segelstellservo bei: Eins mit bereits fertigem Ausschnitt f\u00fcr ein Servo in Standardgr\u00f6\u00dfe, und eins ganz ohne einen Servoausschnitt. Dieses ist f\u00fcr den Einsatz von beliebigen, kleineren Stellservos vorgesehen, so da\u00df man hier einen entsprechend passgenauen Ausschnitt selbst anfertigen kann.<br \/>\nF\u00fcr den RC-Einbau und einige Verst\u00e4rkungen im Bootsk\u00f6rper liegen gelaserte Bauteile aus Sperrholz bei, sowie auch das Material f\u00fcr einen Bootsst\u00e4nder aus Sperrholz im Bausatz bereits enthalten ist.<\/p>\n<p>Das komplette Rigg ist mit wenigen Handgriffen vom Bootsk\u00f6rper abnehmbar. Der Mast wird dazu in einer leicht ovalen Masttasche im Rumpf befestigt und kann an Deck \u00fcber eine verschiebbare Platte in der Neigung getrimmt werden.<br \/>\nBei der cMM waren allein aus optischen Gr\u00fcnden noch eine Saling und ein Satz Ober- und Unterwanten vorgesehen und das Rigg bestand noch aus d\u00fcnnen Aluminiumrohren, w\u00e4hrend bei der rMM d\u00fcnne Kohlefaserrohre eingesetzt werden.<br \/>\nDie rMM hat einen kompletten neuen Satz Beschlagteile in hochwertiger Kunststoffspritztechnik erhalten, die den Rigg-Zusammenbau sehr einfach machen, man kommt sogar ganz ohne Bohren aus, was gerade bei den in dieser Hinsicht etwas empfindlichen Kohlefaserrohren sehr gut ist. Das Rigg der cMM war dagegen doch deutlich altmodischer und im Detail erheblich &#8222;primitiver&#8220; ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die beigelegten Segel in den Baus\u00e4tzen werden seit 2007 aus hochwertigem, absolut n\u00e4sseunempfindlichen ICAREX-Segeltuch angefertigt, wobei die rMM-segel komplett geklebte Vorliekverst\u00e4rkungen und Segellatten aus Kohlefaserlaminat haben, w\u00e4hrend die gelb, rot oder blauen cMM-Segel noch mit aufgen\u00e4hten Vorliekverst\u00e4rkungen und aufgeklebten Segellatten aus dickerem Segeltuch versehen waren, was u. U. zu etwas Verzug im Segel speziell an den Vorlieken f\u00fchren kann. Die Segel der RTR-rMM sind dagegen bis auf weiteres aus einem anderen, wei\u00dfen Segeltuchmaterial hergestellt, zwar auch in Klebetechnik, aber aus dickerem Material, das leider doch zu etwas Verzug bei Feuchtigkeit neigt und bei wenig Wind etwas steif ist.<\/p>\n<p>Eine Lackierung der Bausatz-cMM und -rMM ist nicht unbedingt n\u00f6tig, wenn man mit der leicht matten wei\u00dfen Grundfarbe des ABS-Materials leben kann und das Boot nicht dauerhaft UV-Strahlung (Sonnenlicht \/ Fensterplatz) aussetzt.<br \/>\nBei der ce-rMM ist aufgrund der besonderen Oberfl\u00e4chenoptik des Materials mit dem aufgedruckten Carbon-Imitat-Design eine Lackierung nicht vorgesehen, man sollte beim Zusammenbau daher auch aufpassen, die Oberfl\u00e4chen nicht mit Klebstoff(fingern) zu beeintr\u00e4chtigen&#8230;<br \/>\nEs liegen selbstklebende Dekorb\u00f6gen zur farblichen Gestaltung wie im Katalog abgebildet bei, die aus d\u00fcnnem Polyestermaterial angefertigt sind.<br \/>\nDie RTR-rMM kommt dagegen bereits komplett gl\u00e4nzend wei\u00df lackiert. Bei der ersten Version 2014.200 war auch das komplette Dekor bereits aufgeklebt, die neuere hott-Version ist dagegen rein wei\u00df und erlaubt damit noch eigene Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. und mit montiertem Dekor daher.<\/p>\n<p>Zur Steuerung des Modells reicht bereits eine einfache RC-Anlage mit 2 Kan\u00e4len aus, mit der die Ruderverstellung und die Segelverstellung bedient werden.<br \/>\nDie Segelverstellung erfolgt dabei \u00fcber ein Servo mit einem langen Hebel und einer Seilf\u00fchrung, mit der die beiden Segel gemeinsam voll funktionsf\u00e4hig gefiert bzw. dichtgeholt werden k\u00f6nnen, so da\u00df alle Kurse kompromisslos gesegelt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nBei der rMM ist optional \u00fcber ein zus\u00e4tzliches Microservo auch noch eine Fockschottrimmung vorgesehen, mit der man die Stellung des Vorsegels zum Gro\u00dfsegel auf dem Wasser beim Segeln einfach nachjustieren kann.<\/p>\n<p>Die dem Wasser ausgesetzten Metallteile sind bei der rMM aus vernickeltem Messing bzw. Nirosta und sollten damit unempfindlicher gegen\u00fcber l\u00e4stiger Korrosion sein, wobei ein Einsatz des Bootes in Salzwasser nach wie vor nur mit einigen Vorsichts- bzw. Pflegemassnahmen erfolgen sollte.<\/p>\n<p>Beim aktuellen Fertigboot sind bereits Servos und Empf\u00e4nger enthalten. Die verbauten Servos, zwei Micro-Typen f\u00fcr Ruder- und Fockschottrimm und ein Standard-Servo f\u00fcr die Segelverstellung gen\u00fcgen ersten Anspr\u00fcchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Bausatz heraus kann eine MM in kurzer Zeit und mit wenigen Werkzeugen erstellt werden. Alle, mit Ausnahme der Servos, des Empf\u00e4ngers und der Fernsteuerung, f\u00fcr den Bau des Modells erforderliche Teile sind enthalten. 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